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Gitarre üben zu Metronom oder Drumcomputer

Ihr bekommt im Gitarrenladen in der Regel für kleines Geld (ab ca. 20,00 EUR) kleine Metronome fürs Gitarrengigbag, die ihr überall dabei haben könnt. Neben dem Tempo natürlich können bei diesen Geräten noch unterschiedliche Beats und Betonungen eingestellt werden. Meistens kann ein Kopfhörer angeschlossen werden.

Wer nun kein Metronom hat, kann sich per sogenannter Midi-Sequenzer Software seine eigenen Playbacks zum Üben herstellen. Im einfachsten Fall sind dies einfach 4 Klicks, wobei zur Orientierung der erste Klick als Zählzeit “1” geringfügig betont werden kann.

Wenn es etwas fetziger und aufwendiger sein darf, kann man natürlich ganze Drum-Pattern programmieren und dann in Endlosschleifen abspielen lassen.

Solche Programme gibt es auch online! Dazu müssen aber eventuell noch Erweiterungen für euren Browser installiert werden.

Ganz gut finde ich z. B. Drum Machine Online von OneMotion.com und die Online Drum Machine Monkey Machine. Es gibt davon aber noch einige mehr.

Der Aufbau dieser Drumcomputer ist immer ähnlich:

Man hat mehrere Zeilen mit den verschiedenen Einzel-Trommeln bzw. Becken.

Die Zeilen haben 16 Spalten. Damit kann man maximal also 16’tel-Noten darstellen. (Da man den Nachklang bzw. die Länge der gespielten Note bei einem Schlagzeug erstmal nicht verändern kann, ist die Notenlänge, also ganze Note, halbe Note, ... egal.) Wichtig ist die Position der Schläge in diesem 16-Spalten-Schema:

Die 1, die 5, die 9 und die 13 sind die Viertelnoten, die man auch mit dem Fuß auf den Boden klopft.

Die 3, die 7, die 11 und die 15 sind die off beats: Hier erreicht der klopfende Fuß seinen Scheitelpunkt (siehe Workshop).

Ein ganz einfacher Metronombeat könnte sein: Vier Schläge (Bassdrum / Kick Drum) auf 1, 5, 9 und 13. Vier Schläge (Stick / Rim Shot) auf 3, 7, 11 und 15. Sowie 8 Schläge (Hi Hat) durchlaufend auf 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 und 15.