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Herzlich willkommen beim 2. FRISIA TOENE - Gitarren-Workshop. (Um an diesem Workshop teilnehmen zu können, brauchst du eine Gitarre - und Gitarren gibt’s bei Frisia Toene: Schau doch mal vorbei in meinem friesischen Internet-Laden, wo anspruchsvolle Gitarristen ihr günstiges aber amtliches Equipment finden! In diesem Workshop sollen vor allem die Freunde der akustischen Gitarre gehegt werden, was aber na klar nicht ausschließt, dass die Bediener von Strom-Gitarren nicht mitzupfen können. Als Zutaten werden im Prinzip nur so etwa zwei Akkorde und ein Zupfmuster / (Picking-) Pattern gebraucht. Damit eignet sich das kleine niedliche Musikstück, dass ihr am Ende spielen könnt, besonders für die Anfänger unter euch. Der eine oder andere Aspekt des Workshops sollte aber auch manchem Fortgeschrittenen ein paar interessante Aufschlüsse liefern. Als Vorübung macht euch bitte anhand des einfachen A-Dur-Akkords mit folgendem Pattern vertraut: |
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Dieses Pattern spielt ihr mit einem 4-Finger-Zupfsystem. Zunächst pickt ihr gleichzeitg die leere A-Saite mit dem Daumen und die H-Saite-2.Bund mit dem Ringfinger. Darauf folgen dann Mittelfinger/G-Saite, Zeigefinger/D-Saite und wieder Mittelfinger/G-Saite und Ringfinger H-Saite usw. Mehr Farbe kommt rein, wenn ihr beim 2. Durchlauf des Taktes / Patterns euren A-Dur-Akkord mit ein wenig “Tension” würzt. Und diese Spannung erreicht ihr, indem der kleine Finger eurer linken Hand die H-Saite im 3. Bund greift. Der noch auf der H-Saite/2.B liegende Ringfinger bleibt wo er ist, denn den gebraucht ihr ja im darauffolgenden Takt wieder. |
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Das “D”, das ihr mit dem kleinen Finger im 3. Bund auf der H-Saite greift, ist im Bezug auf den Grundton des Akkordes “A” ein Quart-Intervall, darum ändert sich die Bezeichnung des Akkordes auch von A-Dur zu A4-Dur.
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Unser kleines Lied besteht in seiner Grundform aus acht Takten, die ihr aber solange wiederholen könnt (da capo / d.c.), bis euer Haustier um Erbarmen fleht (geht mir immer wieder mit meinem Pirx so - nicht weil der Hund so sagenhaft unmusikalisch wäre, sondern weil er mal dringend auf den Bürgersteig muß). Den ersten sechs Takten liegt der einfache A-Dur-Akkord zu Grunde. Hinzu kommen aber noch einige (Bass-)Töne. Damit man überhaupt im 1. Takt den Ton “F#” (2. Bund-tiefe E-Saite) erreichen kann, greift ihr - wenn eure Gitarre eine Konzertgitarre ist - den A-Dur-Akkord mit Mittelfinger + Ringfinger + Kleinem Finger. Dadurch habt ihr den Zeigefinger noch frei um damit die tiefe E-Saite zu greifen. Wenn ihr auf einer Westerngitarre oder E-Gitarre spielt, spielt ihr das A-Dur wie gehabt und greift mit dem Daumen um den Gitarrenhals herum von oben die tiefe E-Saite. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert mit ein bißchen Übung auf Gitarren mit schmalem Griffbrett aber ganz hervorragend. |
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Aus dem A-Dur-Akkord ist so ein wirklich preiswerter “Jazz-Akkord” geworden. Ihr müßt aber darauf achten, dass ihr die leere A-Saite völlig abdämpft und auch die hohe E-Saite abdämpft bzw. nicht mit anschlagt. Dann könnt ihr diesen Akkord über das gesamt Griffbrett verschieben, der Grundton ist dabei immer die tiefe E-Saite. Im 5. Bund z. B. hättet ihr einen A-Moll-7-Akkord. So schnell kann man sein Akkord-Repertoire um 12 Akkorde erweitern!!! |
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Und jetzt Butter bei die Fische: |
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Los geht´s also mit dem Fis-Moll7-Akkord. Für den 2. Takt braucht ihr nur den Zeigefinger bzw. Daumen von der tiefen E-Saite abheben. Im 3. Takt treffen wir dann unsern alten Bekannten, den ganz normalen A-Dur-Akkord. Der 4. Takt ist eine Wiederholung des 3. Taktes. Halbzeit! |
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Auch der 5. Takt ist aus der Vorübung schon bekannt. Aber Achtung ! Wer den A-Dur-Akkord aus dem 3. u. 4. Takt mit Mittelfinger, Ringfinger und Kleinem Finger gegriffen hat (Konzertgitarre) muß jetzt umgreifen in die herkömmliche Griffweise mit Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger. Denn im 6. Takt braucht ihr nun den freien Kleinen Finger um die hohe E-Saite im 3. Bund greifen zu können. Die Takte 7 und 8 spielt ihr den althergebrachten D-Dur-Akkord. Als Schluß funktioniert sehr gut, im 2. Takt langsamer zu werden, und dann mit dem A-Dur-Akkord (alle 4 Saiten gleichzeitig zupfen) aufzuhören.
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